
19.09.2024
Kunst-Station Sankt Peter Köln
Eröffnung: Donnerstag, 31.10.2024 um 19:30 Uhr, Eingang: Leonhard-Tietz-Str. 6, 50676 Köln
sankt-peter-koeln.de
Ken Matsubara sucht mit seinen installativen Arbeiten, für die der Künstler regelhaft Film und Fotografie nutzt, das menschliche Kollektivgedächtnis zu aktivieren. In diesem sieht er ein Bindeglied zwischen den ersten und uns heute lebenden Menschen. Übermittelt durch DNA besitze das seit Jahrtausenden vererbte Wissen transzendente Qualitäten, die herkömmliche Vorstellungen von Individualität, Kulturen und Grenzen überschreiten.
Um das Kollektivgedächtnis zu aktivieren, greift Matsubara bei der Auswahl seiner Motive und der Bestandteile seiner Installationen auf Materialien zurück, die für möglichst viele Menschen eine Gültigkeit besitzen. Folglich sind Wasser, Gläser, Kerzen, Papier aber auch Menschen die Akteure seiner Arbeiten. Matsubaras Werke folgen der japanischen Ästhetik des mono no aware, einer Haltung die zugleich Traurigkeit und Akzeptanz gegenüber der Vergänglichkeit allen Seins betont.
Die Kunst-Station Sankt Peter ist ein besonderer Ort, der sich von anderen katholischen Kirchen durch seinen einfachen und einzigartigen Raum unterscheidet – ohne Stühle, ohne Blumen, schmucklos und doch faszinierend. Darüber hinaus ist es bemerkenswert, dass während der Messen zeitgenössische Musik verwendet wird, was den Charakter dieser Kirche zusätzlich prägt.
In diesem Kirchenraum haben bereits Motoi Yamamoto mit einer Salzinstallation (2010) und der Wind-Künstler Rikuo Ueda (2018) Installationen gezeigt. Im November findet erneut ebenfalls die Art Cologne statt. Ein Besuch in Köln lohnt sich während der kalten Jahreszeit somit in jedem Fall.
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03.08.2024
Yoshiaki Kaihatsu (geb. 1966 in Yamanashi) hat sich mit den Dingen des Alltags und den dringenden Fragen und Problemen unserer Zeit auseinandergesetzt und durch spielerische, offene und vielfältige Ansätze Werke in den Bereichen Soziale Skulptur, Installation und Performance geschaffen. Seit dem Erdbeben und der Tsunami im März 2011 in Ostjapan hat Kaihatsu seine politische Haltung deutlich gemacht und seine Ausdrucksweise durch verschiedene Aktionen und Werke für die betroffenen Menschen und Regionen weiterentwickelt.
Zu den Höhepunkten dieser Ausstellung gehören Fotos, Videos und Originalmaterialien aus seiner frühen, ehrgeizigen Schaffensphase, darunter seine Guerilla-Performance bei der documenta 9 und die "365 Operationen", die Japan zwischen 1995 und 1996 bereisten, und die hier erstmals der Öffentlichkeit gezeigt werden. Der Künstler ist auch täglich im Ausstellungsraum aktiv (obwohl er manchmal abwesend sein kann). Täglich passiert etwas, und die Besucher könnten Zeugen oder sogar Teil dieser Live-Kunst-Erfahrung werden.
Wenn Sie eine Reise nach Japan planen, empfehle ich Ihnen unbedingt, diese wunderbare Ausstellung zu besuchen.
https://www.mot-art-museum.jp/exhibitions/art-is-live/
https://www.mikikosatogallery.com/de/kuenstler/yoshiaki-kaihatsu/
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18.07.2024

08.05.2024

10.04.2024
Liebe Freund*innen der Galerie,
es ist uns eine große Freude, Sie auch dieses Jahr auf unsere Teilnahme an der Paper Positions Berlin 2024 aufmerksam machen zu können. Gezeigt werden Arbeiten von Rikuo Ueda, Taiyoh Mori und Hiroyuki Abe.
Paper Positions Berlin
international art fair for works on paper 25.-28. April 2024
Deutsche Telekom Hauptstadtrepraesentanz
Franzoesische Strasse 33 a-c
10117 Berlin
Stand: 30
In der Kultursendung TWIST gibt es aktuell einen spannenden Beitrag zu Taiyoh Mori. Diesen finden Sie in der ARTE-Mediathek unter folgendem Link:
https://www.arte.tv/de/videos/116060-001-A/twist/
Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Berlin!
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