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    • SHIMPEI YOSHIDA – KATALOG zur aktuellen Ausstellung BLICK DER IMAGINATION
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      05.11.2021

      Zu der aktuellen Ausstelleung Shimpei Yoshida - Blick der Imagination ist ein Katalog erschienen. Katalog Shimpei Yoshida Mit einem Text von Wolf Jahn Gestaltung: Kai Kullen 24 x 16,5 cm, 40 Seiten, 8 Euro (erhältlich in der Galerie oder bitte per Mail bestellen) Der Katalog in einem handlichen Format umfasst alle Arbeiten ... mehr lesen
      Zu der aktuellen Ausstelleung Shimpei Yoshida - Blick der Imagination ist ein Katalog erschienen.

      Katalog Shimpei Yoshida
      Mit einem Text von Wolf Jahn
      Gestaltung: Kai Kullen
      24 x 16,5 cm, 40 Seiten, 8 Euro (erhältlich in der Galerie oder bitte per Mail bestellen)

      Der Katalog in einem handlichen Format umfasst alle Arbeiten von Shimpei Yoshida aus der aktuellen Ausstellung, die bis 27.11.2021 läuft - Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

      Die Publikation des Katalogs wurde gefördert durch die Stiftung Kunstfonds und das Sonderförderprogramm Neustart Kultur.

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    • vom 27. – 29. August werden unter dem Titel paper positions hamburg –
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      30.08.2021

      – the show im imposanten Brandshof insgesamt 23 internationale Künstler*innen von 19 Hamburger Galerien und vier Gastgalerien in einer Gruppenausstellung präsentiert, in der wir Siebrucke von Tsuyoshi Hisakado zeigen, die auch in unserer Ausstellung "Utakata" April-Juni dieses Jahres zu sehen waren. Falls Sie sie verpasst ... mehr lesen
      – the show im imposanten Brandshof insgesamt 23 internationale Künstler*innen von 19 Hamburger Galerien und vier Gastgalerien in einer Gruppenausstellung präsentiert, in der wir Siebrucke von Tsuyoshi Hisakado zeigen, die auch in unserer Ausstellung "Utakata" April-Juni dieses Jahres zu sehen waren. Falls Sie sie verpasst hatten - Eine schöne Gelegenheit, es jetzt nachzuholen... weniger zeigen
    • Künstlergespräch mit Tsuyoshi Hisakado
      Neues

      28.05.2021

      Mikiko Sato Gallery (MSG): Zunächst zur Serie „Crossfades #4“ mit fünf Siebdruckarbeiten, die gerade in Hamburg ausgestellt sind: Es sind Werke, die durch Abtropfen von blauer Tinte auf weißem Papier entstanden zu sein scheinen, und wenn man sich ihnen nähert, kann man plötzlich sehen, dass die Ziffern der Kreiszahl Pi in einer Spiralform mit weißer ... mehr lesen
      Mikiko Sato Gallery (MSG): Zunächst zur Serie „Crossfades #4“ mit fünf Siebdruckarbeiten, die gerade in Hamburg ausgestellt sind: Es sind Werke, die durch Abtropfen von blauer Tinte auf weißem Papier entstanden zu sein scheinen, und wenn man sich ihnen nähert, kann man plötzlich sehen, dass die Ziffern der Kreiszahl Pi in einer Spiralform mit weißer Tinte in einer winzigen Schriftgröße gedruckt sind. Warum wurden diese Ziffern der Kreiszahl gedruckt? Und was trug zur Entstehung dieser Serie bei?


      Tsuyoshi Hisakado: Es hat schon damit zu tun, dass ich Skulptur studiert habe – Die skulpturale Vorgehensweise, verfallende Objekte zu bewahren, kann auch als Widerstand der Menschheit gegen die Zeit betrachtet werden. Über solche Überlegungen kam ich dazu, mich für Universalität und das Ewige zu interessieren. Außerdem habe ich das Gefühl, dass Kreise als Form etwas mystisches haben.

      Zudem symbolisiert die Serie die ersten Schritte und die Ritual-ähnliche Vorgehensweise bei der Entstehung meiner Installationen.

      Wenn ich an einer Installation arbeite, besuche ich zuerst den Ausstellungsraum und verweile so lange wie möglich in diesem Raum. Zuerst denkt man, dass der Raum (White Cube) keinerlei Informationen hergibt. Aber sobald ich ein Fragment eines Werkes in einem Raum platziere, werden die Sinne wie von selbst von diesem Raum getragen und Informationen wie Staub auf dem Boden, Fußabdrücke von jemandem, Kratzer an der Wand, Gerüche, der Lichteinfall, Geräusche usw. rufen weitere Informationen auf, wie bei einer Kettenreaktion. So folgen kleine Entdeckungen aufeinander, unendlich wie die Kreiszahl, und auf diese Weise entsteht allmählich das Konzept der Installationsarbeit.

      In der Serie „Crossfades #4“ lasse ich auf einem weißen Papier, worauf zunächst nichts erkennbar war, durch einen Akt des Abtropfens der Tinte die Kreiszahl in Erscheinung treten: Eine absolute Zahl, Informationen, die das Ewige in sich tragen. Ich wollte mit dieser Serie eine Metapher für einen solchen Vorgang erschaffen.

      Darüber hinaus ist Siebdruck die dem "Hinlegen" ähnelnde Drucktechnik.

      Siebdruck wird dadurch ausgedrückt, ob Tinte "da" oder "nicht da" ist, wie bei Installationen, bei denen etwas im Raum „da“ oder „nicht da“ ist. Das ist einer der Gründe, warum ich von der Siebdrucktechnik fasziniert war.

      MSG: Was bedeutet der Titel „Crossfades #4“?

      Hisakado: Es gab ursprünglich ein Werk, das „Crossfades #1“ betitelt war, und das Wort „Crossfade“ kommt vom „cross fader“ des DJ-Mixers. DJs nutzen diesen Cross-Fader, um einen nahtlosen Übergang von einem Musikstück zum anderen zu ermöglichen. Ich wollte auch einen solchen Übergang von Raum und Zeit, die sich miteinander verbinden, zum Ausdruck bringen.

      Später, in dieser weiterentwickelten „Crossfades #4“ Serie, begann ich über diese Verkettung von Zeit und Raum hinaus über Existenzen neu nachzudenken, die uns absolut erscheinen, indem ich Aktionen wie das Abtropfen von Tinte, das Auseinanderreißen und Durcheinanderbringen hinzufügte, mit dem Bewusstsein, die Urteile der Gesellschaft zu hinterfragen, um bessere Entscheidungen in unserem Leben zu treffen.

      MSG: Wann kam bei Ihnen der Wunsch Künstler werden zu wollen erstmals auf?

      Hisakado: Ursprünglich wollte ich Modedesigner oder Raumgestalter werden, aber ich bin nicht in einem besonders kultivierten Umfeld aufgewachsen, und ich denke, ich war eine Art Mutation unter meinen Verwandten. Ich war schon als Kind gut darin, Dinge zu basteln, aber ich wuchs nicht sonderlich kunstnah auf. Erst im vierten Studienjahr begann ich, vom Künstlerleben zu schwärmen, aber ich dachte eher daran, Designer zu werden.

      MSG: Wie entstand die Idee neben Alltagsgegenständen mit Licht und Klang zu arbeiten?

      Hisakado: Ich denke, dass die Idee, Licht und Klang zu verwenden, von meinem Interesse am "Sein" kommt, das ich damals als Bildhauerei-Student bekam. Obwohl Klang und Licht deutlich zu spüren sind, sind sie nicht klar zu sehen und selbst wenn sie erkennbar sind, ändern sie ihr Erscheinungsbild von einem Moment auf den anderen. Als ich anfing, solche fortwährend mutierenden Daseinsformen als Skulptur zu betrachten, spürte ich plötzlich viele Möglichkeiten.

      MSG: Würden Sie der Bezeichnung Ihrer Installationen als Erfahrungsräume zustimmen?

      Hisakado: Man kann meine Werke nennen, wie man möchte. Ich bin mir selbst nicht sicher, ob das, was ich tue, zu der Bezeichnung „Installation“ passt. Während ich an meinen Werken arbeite, denke ich eher ständig daran, ob sie "skulptural" sind. Über das Wort „Installation“ hinaus ist es mir auch von Bedeutung, ob meine Werke filmisch oder erzählerisch sind.

      MSG: Inwieweit ist die Selbstreflexion der Betrachter im Gegenüber mit Ihren Arbeiten beabsichtig?

      Hisakado: Wenn ich als Betrachter ins Museum gehe, sehe ich gerne Werke, die mir alles wie ein Spiegel überlassen. Heutzutage gibt es viele Werke, die internationale und gesellschaftliche Botschaften und Fragestellungen enthalten, und das kann man auch als einen der Werte zeitgenössischer Kunst bezeichnen und mich berühren Werke, die mich veranlassen, mir selbst Fragen zu stellen: "Wie kann ich ein wunderbares Leben führen?" Ich möchte auch solche Werke erschaffen. Ich denke, dass ein Werk erst dann vervollkommnet wird, wenn die Betrachter in den Raum treten und sich bewegen und dadurch die Luft darin bewegen.

      MSG: Welche Rolle spielt der Zufall in ihren Arbeiten?

      Hisakado: Eines der wunderbaren Dinge an der Kunst ist, dass man der Tatsache, etwas nicht zu verstehen bzw. begreifen, Respekt erweisen kann. Durch Zufälle gelangen wir zu diesem Gefühl, etwas nicht zu begreifen.

      (18. Mai 2021)

      http://tsuyoshihisakado.com
      http://www.otafinearts.com

      Courtesy: OTA FINE ARTS http://www.otafinearts.com

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    • Veranstaltungsempfehlungen: Rikuo Ueda
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      12.04.2021

      Liebe Freundinnen und Freunde der Galerie, in den vergangenen Jahren wurden Werke des Künstlers Rikuo Ueda von wichtigen Sammlungen angekauft. Unter anderem gingen Werke an die Staatliche Graphische Sammlung München und an das Kupferstich Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Wir empfehlen Ihnen folgende Veranstaltungen dieser Häuser: Es findet ... mehr lesen
      Liebe Freundinnen und Freunde der Galerie,

      in den vergangenen Jahren wurden Werke des Künstlers Rikuo Ueda von wichtigen Sammlungen angekauft. Unter anderem gingen Werke an die Staatliche Graphische Sammlung München und an das Kupferstich Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Wir empfehlen Ihnen folgende Veranstaltungen dieser Häuser: Es findet übermorgen, am Mittwoch dem 14.04., ein Live-Chat zur Frage des Stellenwerts von Zeichnungen im 21. Jahrhundert statt und bitte scrollen Sie noch ein wenig runter für einen Hinweis auf eine Gruppenausstellung mit Werken von Rikuo Ueda.

      Viel Spaß!


      Welchen Stellenwert hat Zeichnung im 21. Jahrhundert?
      Diese und andere Fragen werden mit Dr. Michael Hering, Direktor der Staatlichen Graphischen Sammlung München, debattiert. Der Live-Chat wird spannende Einblicke in die jüngsten Neuerwerbungen (unter anderem Werke von Rikuo Ueda) der Sammlung eröffnen. Die Staatliche Graphische Sammlung München gehört weltweit zu den führenden Graphiksammlungen und umfasst über 400.000 Werke aus allen Epochen der europäischen und nordamerikanischen Zeichenkunst und Druckgraphik ab dem 12. Jahrhundert.
       
      Live-Chat: Mittwoch, 14.04., 18:30
      Anmeldung bis Dienstag, 13.04. unter programm@pinakothek-der-moderne.de
      Mit der Anmeldebestätigung erhalten Sie den Link zum Online-Angebot.
      Mit Carolina Glardon und Michael Hering
      https://www.pinakothek.de/programm?#ad60e205-8a6b-4b3e-add3-79c9bf79f0f3







      Sonderausstellung im Kupferstich Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
      14.11.2020—31.05.2021
      Crossing Borderts: Sammeln für die Zukunft  

      Mit der Sammlungsausstellung "Crossing Borders. Sammeln für die Zukunft" blickt das Kuperstichkabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden nach vorn und und zeigt, wie sich die Sammlung - eine der ältesten der Welt - jüngst entwickelt hat und wie sie sich in der Zukunft präsentieren könnte.

      Ausgehend von den künstlerischen Erweiterungen seit den 1960er-Jahren vereint die Sonderausstellung etwa
      80 zeitgenössische Werke von 21 Künstlerinnen und 22 Künstlern aus den letzten 30 Jahren. Mit Marina Abramović, Joseph Beuys, A. R. Penck und Nancy Spero stehen am Anfang der Präsentation beispielhaft vier Künstler*innen, deren Tun in besonderer Weise von einer Forderung nach Freiheit geleitet war. Seit den 1960er-Jahren haben sie substanzielle Beiträge zur Erweiterung des Kunstbegriffs und zur Entgrenzung von Kunst und Leben geleistet.

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